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Vertragsunterzeichnung für mosaHYc: Bau der Wasserstoffleitung zwischen Leidingen und Dillingen

Creos und Enrotec/Streicher besiegeln Zusammenarbeit für Wasserstoff-Infrastrukturprojekt in der Region.

v.l. Markus Daschner, Klaus Kantelberg (enrotec); Werner Rettberg (Max Streicher); Sebastian Zenner, Norman Blaß (Creos Deutschland)

Die Creos Deutschland Wasserstoff GmbH und die Arbeitsgemeinschaft Enrotec Versorgung GmbH & Co. KG / Max Streicher GmbH & Co. KG aA haben den Vertrag für die Ausführungsplanung sowie Tief- und Rohrbauarbeiten der Wasserstoffleitung zwischen Leidingen und Dillingen unterzeichnet. Mit der Vertragsunterzeichnung erreicht das grenzüberschreitende Wasserstoffprojekt mosaHYc (Moselle-Saar-Hydrogen-Conversion) auf deutscher Seite einen wichtigen Meilenstein: Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im August 2026 beginnen. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von momentan rund 70 Millionen Euro auf deutscher Seite ist mosaHYc das derzeit größte Wasserstoff-Infrastrukturprojekt im Saarland.

Die neue Wasserstoffleitung verläuft von der deutsch-französischen Grenze bei Leidingen bis zum Werksgelände der ROGESA Roheisengesellschaft Saar in Dillingen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Projekts mosaHYc, welches Creos gemeinsam mit dem französischen Netzbetreiber NaTran S.A. realisiert, der im benachbarten Department Moselle bestehende Leitungen auf Wasserstoff umstellen und neue Wasserstoffleitungen errichten wird. Ziel ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes, das Erzeuger und Verbraucher miteinander verbindet und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf beiden Seiten der Grenze unterstützt. Das Vorhaben wird im Rahmen eines „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI) auf deutscher Seite von Bund und Land gefördert.

Der unterzeichnete Vertrag umfasst die Ausführungsplanung sowie sämtliche Tief- und Rohrbauarbeiten. Dazu zählen unter anderem die detaillierte Ausführungsplanung, die Verlegung der Stahlrohrleitung, die Querung von Straßen, Bahnstrecken und Gewässern sowie umfangreiche Prüfungen zur späteren Inbetriebnahme.

Norman Blaß, Geschäftsführer Creos Deutschland Wasserstoff GmbH:

„Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung kann die bauliche Umsetzung eines bedeutenden Schlüsselprojekts im Saarland beginnen. Die neue Leitung wird Industrieunternehmen in der Region künftig den Zugang zu Wasserstoff ermöglichen und steht zugleich anderen Nutzern zur Verfügung. Damit unterstützen wir die gesamte Region auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung. Wir freuen uns, dass uns mit enrotec/Streicher erfahrene Unternehmen mit bedeutender Expertise begleiten. Denn für Creos stehen Sicherheit und Qualität immer an erster Stelle.“

Klaus Kantelberg, enrotec Versorgung GmbH & Co. KG, Werner Rettberg, Max Streicher GmbH & Co. KG aA

„Gemeinsam mit Creos wirken wir an diesem zukunftsweisenden Infrastrukturprojekt mit. Der Bau der Leitung stellt hohe technische Anforderungen und erfordert umfassende Erfahrung im Rohrleitungs- und Tiefbau. Diese Expertise bringen wir ein, um das Projekt sicher, zuverlässig und termingerecht umzusetzen.“

Hintergrund: mosaHYc

Das Wasserstoffprojekt mosaHYc wird seit mehreren Jahren von Creos gemeinsam mit dem französischen Netzbetreiber NaTran entwickelt. Nach der Aufnahme in das europäische Förderprogramm IPCEI und der Förderzusage von Bund und Land wurde Anfang 2024 das Raumordnungsverfahren für den rund 16 Kilometer langen Trassenkorridor zwischen Leidingen und Dillingen erfolgreich abgeschlossen.

Mit der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung für die Tief- und Rohrbauarbeiten erreicht das Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Aufbau einer grenzüberschreitenden Wasserstoffinfrastruktur.

Über den aktuellen Projektstand und die nächsten Schritte informiert Creos zudem bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung Mitte August. Weitere Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

Über die Creos Deutschland GmbH

Die Creos Deutschland GmbH mit Sitz in Homburg-Saar versorgt mit ihrem zirka 1.600 Kilometer langen Gashochdrucknetz und ihrem zirka 400 Kilometer langen Hoch- und Mittelspannungsnetz mehr als zwei Millionen Menschen in 340 Städten und Gemeinden im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Zu ihren Kernkompetenzen gehören das Management und die Transformation von Energienetzen und dazugehörigen Anlagen sowie die Optimierung der Netzinfrastruktur. Die Creos Deutschland GmbH beschäftigt rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist eine Tochter der Encevo Deutschland GmbH, deren Muttergesellschaft die Encevo S.A. in Luxemburg ist. Die Creos Deutschland Wasserstoff GmbH ist ein 100 prozentiges Tochterunternehmen der Creos Deutschland GmbH und setzt als Projektgesellschaft den deutschen Teil von mosaHYc um.