Chronik

Am 27. Juni 1929 wurde in Saarbrücken auf Initiative der Saarhütten die Ferngasgesellschaft Saar gegründet. Ihr Ziel: die Vermarktung von Kokereigas im Saarland und Rheinland-Pfalz.

1937 verschmolz die Ferngasgesellschaft Saar mit der Pfälzischen Gas AG in Ludwigshafen zur Saar Ferngas AG - mit Firmensitz Saarbrücken.

Ende der sechziger Jahre konnte das Kokereigas den steigenden Bedarf des Gasmarktes nicht mehr decken. Die bestehenden Kokereigasnetze wurden sukzessive auf Erdgas umgestellt und damit der Grundstein für den Eintritt in das Erdgaszeitalter bei der Saar Ferngas AG gelegt.

In den darauf folgenden Jahren gelang es der Saar Ferngas AG, sich als größtes Gasversorgungsunternehmen in Rheinland-Pfalz und im Saarland zu etablieren. Über ein leistungsfähiges Gas-Hochdrucknetz wurde die Versorgung von 45 Energieversorgungsunternehmen und damit indirekt von mehr als 400 Städten und Gemeinden mit rund 2,7 Millionen Einwohnern aufgebaut.

Im Rahmen der Umsetzung der Entflechtungsvorschriften der EU-Richtlinie 2003/55/EG wurde die Saar Ferngas Transport GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Saar Ferngas AG am 23.11.2004 bereits vor Verabschiedung des Zweiten Gesetzes zur Neuregelung der Energiewirtschaft (EnWG) gegründet (Unbundling). Zunächst übernahm die Saar Ferngas Transport GmbH die Betriebsführung für das Gastransportsystem der Saar Ferngas AG.

Nach vollständigem Abschluss des gesellschaftsrechtlichen Unbundling am 1. Oktober 2005 war die Saar Ferngas Transport GmbH alleinverantwortlicher Netzbetreiber.

Mit dem Zusammenschluss der beiden luxemburgischen Energieversorgungsunternehmen Cegedel S.A., Soteg S.A. und der Saar Ferngas AG am 30. Juni 2009 wurde aus der Saar Ferngas Transport GmbH die Creos Deutschland GmbH. Sie ist für den Erdgastransport über das eigene ca. 1.700 km lange, leistungsfähige Gas-Hochdrucknetz sowie für die Errichtung, den Betrieb und die Instandhaltung von Gashochdruckleitungen und der dazu gehörigen Anlagen verantwortlich.